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  PRODUKTIONSNOTIZEN  

  DAS VERLANGEN entstand an der Filmakademie Baden-Württemberg im Studienfach Szenischer Film. Das Buch entwickelten und schrieben, wie bei SOMMER AUF HORLACHEN und ICH WERDE DICH AUF HÄNDEN TRAGEN, Iain Dilthey und Silke Parzich. Produziert wurde der Spielfilm von Till Schmerbeck, ebenfalls Student an der Filmakademie. Gedreht wurde drei Wochen lang in vorhandenen und in ihrem Wesen kaum veränderten Sets mit einem kleinen Team in Prevorst, einem Dorf im schwäbisch-fränkischen Wald. Auch bei dem dritten Teil stand der familiäre Gedanke im Vordergrund und wurde hier zu einem Grundsatz für alle weiteren Arbeiten erhoben. Ein Großteil der Schauspieler kannte sich bereits aus den ersten beiden Teilen. Dies ermöglichte eine intime und schnelle, sachbezogene Arbeitsweise.

Die Technik beschränkte sich auf das absolut Notwendige. Gedreht wurde in chronologischer Reihenfolge mit einer einfachen 16mm Ausrüstung, was eine natürliche und spontane Arbeitsweise ermöglichte. Aus finanziellen Gründen mußte das Drehverhältnis möglichst niedrig gehalten werden. Das chronologische Arbeiten half dabei und in dem fertigen Film sind dann auch tatsächlich die erste und letzte Szene jeweils das erste und zuletzt gedrehte Bild. Der geringe technische Aufwand erlaubte zudem das Durchspielen von kompletten Szenen, die so nicht in einzelne Takes aufgeteilt werden mußten.

Anders als in den ersten beiden Teilen wurde hier sehr streng nach Drehbuch gearbeitet. So findet sich der Großteil der bereits geschrieben Szenen vollständig identisch in dem Film wieder. Die Verschlossenheit und Sprachlosigkeit der Figuren ließ in diesem Fall keine andere Arbeitsweise zu. Die Improvisation der früheren Filme fand hier keine Anwendung mehr.
Die Dreharbeiten hatten nichts klinisches oder gar verschlossenes oder befremdliches. Die Umgebung von Prevorst als einzigen Drehort, in dem alle Motive zu Fuß erreicht werden konnten, die Abgeschlossenheit von der Außenwelt und die Stille und Ereignislosigkeit des Monats November trugen die Dreharbeiten nur voran.

Es ist die Geschichte von Menschen, die neben dem eigentlichen Geschehen stehen und in ihrer Sprachlosigkeit und Gefangenheit ihre eigene Welt erleben. Die Geradlinigkeit und Klarheit des Drehbuchs sollten erhalten bleiben. So wird hier in unspektakulären und leisen Bildern eine stille Geschichte erzählt.